1. September: Antikriegstag – Weltfriedenstag

Atomwaffen abschaffen! Für eine neue Entspannungspolitik!
Abrüsten statt Aufrüsten!

Der 1. September erinnert an den Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen am 1. Sept. 1939 und damit an den Beginn des Zweiten Weltkrieges. Feindbilder, nationalistische Hetze und Lügen bereiteten den Boden für einen Angriffskrieg, dessen erklärtes Endziel der Sieg über die Sowjetunion.

1945, bei Kriegsende, war die Erde weit über Europa hinaus ein Trümmerfeld mit 80 Millionen Toten und unzähligen an Leib und Seele Verletzten. Das sollte nie wieder geschehen. „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!“ – so lautete die Einsicht.

Der 1. September mahnt uns alljährlich, alles Menschenmögliche zu tun, Kriege zu beenden und neue zu verhindern.

Deshalb fordern wir von der Bundesregierung:

Militär löst keine Probleme – eine andere Politik muss her!

Samstag, 1. September 2018
13.00 Uhr Auftakt
Platz des 18. März (Brandenburger Tor)

13.45 Uhr Kundgebung
Pariser Platz (Brandenburger Tor)

Redebeiträge:


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

unser Plenum nach den Sommerferien findet

am Sonntag, dem 2. September 2018,
um 18:30 Uhr

im PallasT, Pallasstr. 35, Ecke Potsdamer Str.
(U2 Bülowstr, U7 Kleistpark, M48 u. 85, A187)
statt.

TOP:

Mit solidarischen Grüßen
Laura v. Wimmersperg



Hetze gegen Russland - nicht in unserem Namen!

Am 22. Juni 1941 überfiel das faschistische Deutschland die Sowjetunion. Ein Raub- und Vernichtungskrieg begann, dem 27 Millionen Sowjetbürgerinnen und -bürger zum Opfer fielen. Niemand hat zur Befreiung Europas vom Faschismus so viel beigetragen wie die Völker der Sowjetunion. Heute wird Russland in unverantwortlicher Weise wieder als Feind dämonisiert und als Bedrohung aufgebaut.

Doch wer bedroht wen? Unter Missachtung aller Zusagen ist die NATO – und mit ihr die Bundeswehr – mit schwerem Kriegsgerät und regelmäßigen Manövern bis an die russische Westgrenze vorgedrungen. Ein NATO-Großmanöver in unmittelbarer Nähe Russlands ist für den Herbst geplant. Obwohl Russland letztes Jahr seine Rüstungsausgaben um 20 Prozent auf 66 Mrd. Dollar gesenkt hat und noch weiter senken will, plant die NATO ihre jetzigen Ausgaben von 900 Mrd. Dollar noch weiter zu erhöhen. Mit unbewiesenen Behauptungen, Vorverurteilungen und sich anschließenden Sanktionen hebelt die „westliche Wertegemeinschaft“ Völkerrecht und rechtsstaatliche Grundsätze aus und verschärft die Spannungen. Krieg in Europa – auch auf deutschem Boden – ist wieder denkbar geworden.

Unser Land trägt eine besondere historische Verantwortung für den Frieden mit Russland und in Europa. Deswegen verlangen wir von der Bundesregierung, der dringenden Entspannungspolitik mit Russland von westlicher Seite den Weg zu bereiten und der „Vergiftung des Denkens“ (Günter Verheugen) Diskussionsprozesse entgegen zu setzen, die mit Vernunft und Sachlichkeit geführt werden.

Kundgebung am 22. Juni 2018 • 18.00 Uhr • Berlin, Neue Wache, Unter den Linden 4

Brief von N. A. Tjavkina, der auf der Kundgebung verlesen wurde

Hetze gegen Russland - nicht in unserem Namen - Rede von Lühr Henken

Einen Bericht von SPUTNIK zur Veranstaltung findet man unter https://sptnkne.ws/hRTa

Unterzeichner/innen des Aufrufs:
Camille Acot; AG Frieden i.d.GEW Berlin; Siegfried Alt; Eckhard Althaus; Dietrich Antelmann; Sibylle Arians; Johanna Arndt; Dr. Martin Arnold; Aschaffenburger Friedenstrommler; AWC Deutschland e.V. - Weltbürgerinnen & Weltbürger; Gertrud Baier; Albina Barth; Andreas Barth; Peter Bäß; Erika Baum; Dr. Wolfgang Baumeier; Borwin Beer; Meike Berkman Kwapisz; Berliner Freidenkerverband; Berliner VVN-BdA e. V.; Armin Bernhard; Edgar Betz; Hugo Beuttler; Gabi Bieberstein; Dr. Detlef Bimboes; Karl-Heinz Bingen; Antonie Brinkmann; Peter Brodkorb; Jens Bruckner; Prof. Dr. Klaus-Jürgen Bruder; Dr. Almuth Bruder-Bezzel; Heinrich Bücker; Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde e.V.; Bürgerinitiative OFFENe HEIDe; Siegfried Burmester; Rainer Butenschön; Hannah Butenschön; Ole Chmilewski; Christliche Friedenskonferenz in Deutschland; Frank Ciazynski; Hasso Ciazynski; Thomas Culemann; Günther Dähne; Helga Dähne; Marianne Dallmer; Dr. Diether Dehm; Dr. Christoph Dembrowski; DFG/VK Bochum/Herne; Klaus Dick; Joachim Dillinger; Brigitte Dillinger; DKP Berlin; DKP Tempelhof-Schöneberg; Wolfgang Dockhorn; Dipl.Ing. Dietrich Döpping; Helmut Dunkhase; Elke Dunkhase; Hans Dunkhase; Helga Ebel; Dr. Gottfried Eberle; Frank Ehrhardt; Dr. med. Winfrid Eisenberg; Nicole Enke-Kupffer; Jost Eschenburg; Dr. Said Essaid; Hermann Falk; Dr.med.Katharina Féaux de Lacroix; Dipl.-Psych. Theo Fehr; Gerd Fischer; Ursula Forner; Freunde des Hendrik-Kraemer-Hauses e.V.; Friedensbündnis Gera; Friedensforum Düsseldorf; Friedensgruppe Heidenheim; FriedensnetzSaar; Friedensnetzwerk Kreis Pinneberg; Friedensplenum Bochum; Friedenswerkstatt Wedel; Helma Fries; Alfred Fritz; Ingrid Fröhlich-Groddeck; Wolfram Frommlet; Marie-José Frossard; Brigitte Gärtner-Coulibaly; Birgit Geier; Josefine Geier, Gudrun Genschow; Klaus Geppelt; Anne Gerdum; Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. (GBM); Silvia Gingold; Prof. Dr. med. Ernst Gleichmann; Prof. Dr. med. Helga Gleichmann; Gisela Gnoss; Wolf Göhring; Alexandra Goldbeck; Dr. Edgar Göll; Dr. Irmgard Gollwitzer; Rudolf Gottfried; Victor Grossman; Jürgen Günther; Gute Nachbarschaft mit Russland; Dr. Angelika Haas; Rainer Hammerschmidt; Jochen Hanisch; Christian Harde; Günter Hartmann; Ralph Hartmann; Volker Hegmann; Hannelore Heinrich; Lühr Henken; Dr. med. Manfred Herpich; Walter Hilbig; Dr. phil. Sibylle Hinze; Dr. med. Kurt-Achim Hinze; Kurt Hoeke; Willi Hoffmeister; Lothar Höfler; Dr.Elvira Högemann-Ledwohn; Kurt Hohmann; Richard Höhmann-Rölle; Hartwig Hohnsbein;; Helga Hohnsbein; Jürgen Hölzinger; Benedikt Hopmann; Helga Hörning; Gidon Horowitz; Andrej Hunko; Dipl.-Psych. Hildegard Huschka; Initiative: Kein Militär mehr; ISOR e.V; Otto Jaenisch; Gabriele Jäger; Martina Jahn; Michael Jahn; Horst Jäkel; Volker Jansen; Brigitte Jaschke; Wolfram Jasker; Irmgard Jasker; Matthias Jochheim; Jean-Theo Jost; Gerd Julius; Regine Kaatz; Anne Kahn; Richard Kallok; Dieter Kaltenhäuser; Elisabeth Kaltenhäuser; Dr. rer. soc. Heinz Kapp; Heinz D. Kappei; Jutta Kausch-Henken; Sabine Kebir; Alfred Keienburg; Keine Waffen Vom Bodensee (kwvb) e.V.; Paul Keller; Winfried Kern; Cornelia Kerth; Inge Ketzer; Antje Kirchner; Renate Kirstein; Dr. Wolfgang Kirstein; Gisela Klein; Margret Kleinmanns; Dr. med. Mechthild Klingenburg-Vogel ; Dr. Sigrid Klose-Schlesier; Lühr Koch; Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Kolenda; Dr. Bernd Kolkwitz; Werner Köpp; Christoph Krämer; Elfriede Krutsch; Jörg Kuhle; Christiane Künzel; Helmut Kupffer; Marion Küpker; Dr. Alexander Kwapisz; Doris Kyanowski-Brandt; Michael Landmann; Leipzig-gegen-Krieg.de; Dagmar Lembeck; Ekkehard Lentz; Ina Lenzner; Andreas Liegl; Gisela Lingenberg; Maria Francesca Lingua; Christina Lipps; Klaus Lipps; Hanne List-Weidler; Dr.med. Dietrich Loeff; André Lohmar; Dr. Manfred Lotze; Michael Maercks; Bruno Mahlow; Dr. Edgar Mahnke; Johannes Maier; Ahmad Majd Amin; Barbara Majd Amin; Renate Maurer-Hein; Bernd Meimberg; Lore Meimberg; Irmela Mensah-Schramm; Christiane Messerschmidt; Susanne Misere; Wolfgang Mix; Dagmar Müller; Inken Müller; Stefan Nendel; Hans-Helmut Neumann; Sonja Newiak; Andreas Nolte; Hans Norden; Dr. med. Marie-Luise Oebel-Horowitz; Gundula Orth; Dr. Christof Ostheimer; Nicolas Pampuch; Detlef Peikert; Erik Pieck; Gina Pietsch; Eva Politt; Susanne Politt; Cornelia Praetorius; Dr. Heinz Preuß; Doris Pumphrey; George Pumphrey; Prof.; Dr. Gregor Putensen; Dr. Ulrich Randolf-Weiß; Andrej Reder; Marlies Reder; Matthias Reichelt; Peter Reichl; Andreas Reinicke; Bettina Restat; Ulrich Restat; Jürgen Reuter; Wera Richter; Jutta Richter; Hans Ripper; Reinhard Röhring; Silvia Rölle; Udo Rzadkowski; Ulrich Sander; Gert Sauer; Rodtraud Sauer; Ilse Schäfer; Horst Schäfer; Prof. Dr. Elke Scherstjanoi; Prof. Dr. Gregor Schirmer; Klaus Schittich; Volker Schmid; Angelika Schmitt-Rößer; Ulrike Schmitz; Helmut Schmitz; Frieder Schöbel; Jochen Scholz; Renate Schönfeld; Mechthild Schreiber; Anne Schreiner; Prof. Dr. med. Michael Schulte; Conny Schulz; Heinrich Schulz; Dr. Dietrich Schulze; Margot Schur-Dunkhase; Elke Schuster; Heike Schwarz; Barbara Schwegler; Lisa Seebacher ; Heinz-Peter Seidel; Waltraud Seidel; Helmut Semmelmann; Wolfgang Seyfert; SiDat! Simon Dach Theater Wittig & Steinhäuser; Monika Sieveking; Prof. Dr. Richard Sorg; Toni Speier; Friederike Speitling; Lydia Spoo; Benno Stahn; Klaus Steinitz; Dr. Hans W. Steisslinger; Jürgen Stelzner; Detlef Stoklossa; Barbara Stoller; Dr.Dietmar Stoller; Rose Stotz; Ulrich Straeter; Jörg Tiedjen; Dr. Paul Tiefenbach; Ursula Tornau; Klaus Tornau; Theresa Giancotti Trautvetter; Bernhard Trautvetter; Helle Tuxen; Christine Uhlmann; Dr. Hans-Joachim Uth; Dodo van Randenborgh; Detlef Vitzthum; Regina Vitzthum; Urte von Bremen; Laura von Wimmersperg; Reinhard Wagner; Ilse Wangerin; Peter Wegner; Prof. Dr. Manfred Weißbecker; Ute Welke; Bernhard Werner; Walburga Werner; Margot Wichniarz; Margrid Wiede; Bärbel Wihstutz; Hartmut Wihstutz; Dr. Susanne Willems; Cornelia Wimmer; Günter Wimmer; Carsten Wölk; Gunnar Zessin; Guni Zürcher; Elke Zwinge-Makamizile

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

wir möchten Euch recht herzlich zur Friedensaktionskonferenz der DKP Potsdam & Umland am
Samstag, 07. Juli 2018, von 11.00 – 18.00 Uhr ins Bürgerhaus am Schlaatz in Potsdam einladen.

Die Konferenz findet statt unter dem Motto:

„Frieden mit Russland! NEIN zu Aufrüstung, Atomwaffen und US-Militärtransporte durch Brandenburg! NEIN zur NATO-Aggression!"

Weitere Informationen sind dem Aufruf/Flyer zu entnehmen.

Bitte verbreitet die Einladung in Euren Reihen, im Freundes- und Bekanntenkreis.
Der Werbeflyer ist auch als gedruckte Version beziehbar. Wenn Ihr Flyer beziehen möchtet, nennt uns bitte die gewünschte Anzahl und die Adresse, wo wir die Flyer hinschicken sollen.

Solidarische Grüße
DKP Potsdam & Umland
post@dkp-potsdam.info


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

für eine Beratung zur Planung unserer weiteren Aktionen treffen wir uns
am Donnerstag, dem 26. April, um 19:00 Uhr
im Stadtteilladen, Crellestr., Ecke Helmstr.
.

Und hier noch einmal zur Erinnerung.
Auf dem letzten Plenum wurde vereinbart, dass wir bei der 1.-Mai-Demonstration Unterschriften zu Abrüsten statt Aufrüsten, gegen die Erhöhung des Rüstungshaushaltes um das Doppelte in den kommenmden 6 Jahren, sammeln. Treffpunkt
am 1. Mai um 9 Uhr
am Haupteingang des DGB-Hauses, Henriette-Herz-Platz, Ecke Neue Promenade

(gegenüber S-Bahnhof Hackischer Markt)
um Listen und Klemmbretter in Empfang zu nehmen.
Aus Erfahrung wissen wir, dass es leichter ist vor der Demonstration als während der Demonstration Unterschriften zu sammeln. Danach auf der Festmeile ist es dann wieder gut möglich. Dort können weitere Listen und Zeitungen bei Michael Märcks, am Stand der VVN abgeholt werden.
Ich wünsche uns viel Erfolg!

Die Einladung zum Friko-Plenum für den Mai kommt in den nächsten Tagen. Dort treffen wir auch die letzten Absprachen für den 8. und den 9. Mai. Aber hier schon einmal für Eure private Planung:

Am 8. Mai treffen wir uns wie alle Jahre zu einer kleinen Feierstunde
am russischen Ehrenmal an der Straße des 17. Juni um 17 Uhr, um unsere Blumen niederzulegen und der Befreiung vom Faschismus durch die Rote Armee zu gedenken.
Außerdem wollen einige von uns am 9. Mai zur Feier des Sieges über den Faschismus am Fuße des Ehrenmals im Treptower Park eine Mahnwache in der Zeit von 14 - 17 Uhr halten.
Dort treffen sich an diesem Tag sehr viele russische Mitbürger mit ihren Familien. Ihnen gegenüber wollen wir ausdrücken, dass die Friedensbewegung, stellvertretend für die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung, und entgegen der friedensgefährdenden Politik unserer Regierung, Frieden und Kooperation mit Russland wünscht.
Wer von Euch diese Mahnwache unterstützen möchte, melde sich bitte bei mir mit Zeitangabe, welche der drei Stunden Ihr bevorzugt, weil sicher nicht alle, drei Stunden das Transparent halten möchten und darum ein Plan gemacht werden muß.
(meine Mail: laurawimmersperg@t-online.de bzw. Tel.: 782 33 82)

In der Hoffnung, dass möglichst viele von Euch am Donnerstag zur Beratung kommen können,
grüße ich Euch
Laura v. Wimmersperg


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

wir möchten euch hiermit eine Möglichkeit vorstellen, die Fotos der FRIKO-Aktivitäten nach Veranstaltungen geordnet zu betrachten und zu verbreiten. Dazu nutzen wir das Fotoportal flickr.

Zugang erhaltet Ihr unter folgendem link: https://www.flickr.com/photos/frikoberlin/.
Die Seite öffnet mit „Fotostream“ alle Fotos; mit einem Klick auf „Alben“ werden dann die einzelnen Veranstaltungen aufgerufen.

Udo, der die Seite verwaltet, nimmt gerne Eure Fotos von Veranstaltungen entgegen, wenn Ihr an der Gestaltung der Seiten mitwirken wollt. Die Fotos müssten dann in niedriger Auflösung gesendet werden an: Udo-Rzadkowski@arcor.de.

Wir hoffen dann mit Hilfe aller, die Fotografieren, anschauliche Seiten zu gestalten. Ferner wäre es gut, wenn viele diesen link im Freundes- und Bekanntenkreis verbreiten.



Die FRIEDENSKOORDINATION (FRIKO) BERLIN ruft auf zur traditionellen Westberliner Ehrung von Rosa und Karl am 15. Januar, dem 99. Jahrestag ihrer Ermordung. 18 Uhr Kundgebung auf dem Olof-Palme-Platz. Anschließend gemeinsamer Weg zu den beiden Gedenkorten am Landwehrkanal und am Neuen See im Tiergarten. Das Schalmeienorchester "Fritz Weineck" u.a. tragen zum Kulturprogramm bei.

Rede von Eberhard Schultz (Menschenrechtsanwalt), gehalten auf der Kundgebung am 15. Januar 2018


Offener Brief an die geschäftsführende Bundeskanzlerin

Berlin, den 3.1. 2018

An die
geschäftsführende Bundeskanzlerin
Frau Dr. Angela Merkel
Platz der Republik 1

11011 Berlin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wir, Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Friedenskoordination, sind tief beunruhigt über die erneuten Atomkriegsdrohungen des US-Präsidenten gegenüber Nordkorea, zu einem Zeitpunkt, da die nordkoreanische Führung Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Nicht erst die Führung eines atomaren Krieges, sondern bereits schon die Androhung eines solchen bedeuten einen Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und sind als solcher verboten.

In einem Fall wie diesem muss "Beistandspflicht unter NATO-Partnern" auch beinhalten, den Partner-Staat vor gravierenden Fehlentscheidungen zu bewahren!

Wir fordern Sie darum auf, handeln Sie!
Eine Lösung des Koreakonfliktes kann nur auf diplomatischem Wege, d.h. durch Aussetzung der Großmanöver von USA, Japan und Südkorea und durch Friedensverhandlungen erreicht werden. Nordkorea braucht Sicherheitsgarantien durch einen Friedensvertrag, der seit 1953 aussteht.

Mit freundlichen Grüßen
für die Gruppen der Berliner Friedenskoordination

Laura v. Wimmersperg
(Moderatorin)


Klarstellung

Ein Gerücht macht die Runde. Es wird behauptet, ich hätte verabredet, dass Fbk und die Friko bzgl. einer Demonstration am 4.8.2018 in Kontakt mit dem Organisator treten würden. Das entspricht nicht der Wahrheit.

Laura v. Wimmersperg
Berlin, 21.12.2017


Abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Vollständiger Aufruf und Unterschriftenliste


Abrüsten statt Aufrüsten

  • Atomwaffen abschaffen
  • Bundeswehr abrüsten
  • Waffenexporte stoppen
  • Fluchtursachen bekämpfen
  • Sozialausgaben statt Rüstungsausgaben erhöhen

Entspannungspolitik jetzt

24. bundesweiter und internationaler

Friedensratschlag 2017

Sa./So. 2./3. Dezember
Universität Kassel
Standort Wilhelmshöher Allee 73

Einladung und Programm


Antikriegstag 1. September 2017

ABRÜSTEN UND ENTSPANNUNG!
JETZT!

Erklärung der FRIKO Berlin

Im Juni 1941 überfiel das faschistische Deutschland heimtückisch die Sowjetunion und begann einen Raub- und Vernichtungskrieg von unvorstellbarer Grausamkeit. 27 Millionen Sowjetbürgerinnen und -bürger fielen dieser Aggression zum Opfer: 9 Millionen Angehörige der Roten Armee fielen, 18 Millionen sowjetische Frauen, Männer und Kinder wurden auf bestialische Weise ermordet, verhungerten und erfroren. Das Land wurde verwüstet und ausgeplündert. Bei der Befreiung Europas vom Faschismus trugen die Völker der Sowjetunion die Hauptlast.

1990: Im Zuge des Anschlusses der DDR an die Bundesrepublik Deutschland akzeptierte die Sowjetunion die Mitgliedschaft Deutschlands in der NATO. Im Gegenzug wurde zugesichert, dass es darüber hinaus keine Erweiterung der NATO geben würde.

Im 2+4 Vertrag verpflichtete sich die Bundesrepublik, keine Handlungen zuzulassen, die das friedliche Zusammenleben der Völker stören und die Führung eines Angriffskrieges vorbereiten. Und mit der Unterzeichnung der „Charta von Paris" verständigte man sich darauf, die souveräne Gleichheit und territoriale Integrität der Teilnehmerstaaten und das Völkerrecht zu respektieren. Doch nur neun Jahre nach der Unterzeichnung des 2+4 Vertrages und der „Charta von Paris“ beteiligte sich die Bundesrepublik an der völkerrechtswidrigen Aggression gegen Jugoslawien....

Vollständiger Text als PDF ...

Rede Laura v. Wimmersperg (PDF)

Einige der Reden der Kundgebung am Brandenburger Tor anlässlich des Antikriegstages 2017 hat unser Mitstreiter Heinz Eckel aufgezeichnet und auf Youtube veröffentlicht.
Alle Videos hat H.E. unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht, sodass sie ohne Nachfrage kopiert oder wiederveröffentlicht werden können.

Alex Rosen: Atomkrieg verhindern!
Dr. Alex Rosen, IPPNW-Mitglied und Kinderarzt, warnt in dieser Rede vor den grausamen und katastrophalen Folgen eines Atomkriegs. Ein solcher Krieg, der wahrscheinlich auf deutschem Boden ausgetragen würde, dürfte infolge des nachfolgenden atomaren Winters mit großer Wahrscheinlichkeit das Ende der gesamten Menschheit bedeuten. Dr. Rosen prangert außerdem die deutschen Waffenlieferungen, besonders in Kriegs- und Krisengebiete, an. Er fordert vertrauensbildende Maßnahmen, Vermittlung und Deeskalation anstelle von Militäraktionen und setzt sich für den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags durch die deutsche Regierung ein.

Laura v. Wimmersperg: Entspannungspolitik statt Kriegstreiberei!
Laura v. Wimmersperg, langjährige Friedensaktivistin, Organisatorin und Koordinatorin in der Berliner Friedensbewegung, beginnt ihre Rede mit der Verlesung eines Textes von 1980, der leider erschreckend aktuell ist. Sie wendet sich gegen die wieder zunehmende Kriegstreiberei gegen Russland und erinnert an die vielen Versprechen, die Russland im Zuge der deutschen Wiedervereinigung gegeben, aber sämtlich gebrochen wurden. Sie warnt vor einem neuen Krieg gegen Russland, der nur dem Erhalt von Macht und Lebensstandard einiger weniger dienen würde, und fordert die Bundesregierung zur Einleitung einer neuen Entspannungspolitik auf. Ihre Zuhörerinnen und Zuhörer ruft sie zum Widerstand gegen die Kriegstreiberei auf und rät, nur solche Politiker/innen zu wählen, die wirklich gewillt sind, ihren Amtseid - Schaden vom Volk abzuwenden - zu erfüllen.

"Wer Frieden will, muss die Gesellschaft ändern" - Michael Müller zum Antikriegstag 2017
Der Vorsitzende der Naturfreunde Deutschlands, Michael Müller, macht in dieser Rede darauf aufmerksam, dass die Gefahr besteht, dass das 21. Jahrhundert zu einem Jahrhundert erbitterter Verteilungskämpfe statt zu einem Jahrhundert der Nachhaltigkeit wird, und fordert dazu auf, Wirtschaftsweise und Konsumverhalten in Richtung auf mehr soziale Gerechtigkeit und ökologische Verträglichkeit zu ändern. Insbesondere forderte er auch die Beendigung von Truppenverlegungen, zunehmenden Manövern und "Alarmübungen" sowie der Stationierung schwerer Waffen an den Grenzen von Weißrussland und Russland.
(Aus technischen Gründen - das Speichermedium war leider voll - konnte die Aufzeichnung dieser Rede nicht bis zu ihrem Ende erfolgen, was ich sehr bedaure. Rudolf Bahro forderte übrigens schon vor vielen Jahren zu diesem Thema: "Aussteigen aus der großen Maschine und aus dem kleinen Auto" - aber leider sind die Autos bloß mehr & größer geworden - von den Flugzeugen ganz zu schweigen -, und die "große Maschine"" wurde auch bloß modernisiert).

Ulrike Trautwein: Frieden wagen!
Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin des Sprengels Berlin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg / schlesische Oberlausitz, fordert eine Kultur des Verhandelns und Kompromisseschließens anstelle einer Macho"kultur" des Bedrohens, Aufrüstens und der gewaltsamen Konflikte. Ihre Devise: Frieden muss gewagt werden, um die schlimmen Folgen von Krieg zu verhindern.


Das „Bühler-Papier“ und die Turbo-Militarisierung der EU

Lühr Henken referierte auf dem letzten Friko-Plenum am 11.6.2017 über das "Bühler-Papier". Dabei handelt es sich um eine langfristige Rüstungsoffensive der Bundeswehr vor allem gegen Russland. Das Konzept ist zur Zeit nur in den Händen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die als einzige Zeitung etwas dazu veröffentlichte. Er ergänzt diese Informationen über die Pläne für die Bundeswehr durch die Pläne für das Vorantreiben der EU-Militarisierung.

Das Referat ist hier im PDF-Format verfügbar.


TANZ AM RANDE DES ABGRUNDS

Das Heer der Bundeswehr lädt zum Ball der Krieger.

Sie. Feiern. Berlin.

WIR.SCHLAGEN.KRACH!!!

Am 6. Mai 2017 findet auf Einladung des Inspekteurs des Heeres, Generalleutnant Jörg Vollmer, im Berliner Messegelände der dritte ,,Ball des Heeres“ statt. Dieser „langjährigen Tradition folgend“, feiert sich das Heer der Bundeswehr und pflegt seinen Corpsgeist.

Die Bundeswehr selbst definiert sich heute als „Armee im Einsatz“. Weltweit ist die Bundeswehr an 16 Auslandseinsätzen beteiligt, liefert Daten und Informationen für die Kampfdrohnen der US-amerikanischen Armee und ist maßgeblich in die Strukturen der NATO und die Militarisierung der EU eingebunden. Am 6. Mai 2017 nun feiert das deutsche Heer diesen Club der Krieger mit einem Ball im Palais am Funkturm.

Mit einer „rauschenden Ballnacht“ will das Heer einen „unvergesslichen Tanzabend im stilvollen Palais am Funkturm“ feiern. Bei Live-Musik, 3-Gänge Gourmet-Menü und außergewöhnlichem Showprogramm sind führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik geladen! Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen! Wir schlagen Krach gegen diesen Kriegerball.

Und damit die geladenen Damen und Herren ihn auch hören, wenn sie in Abendgarderobe (nicht im Drillich) zum Tanz am Rande des Abgrunds schreiten, kommt zahlreich, mit allem, was ihr zur Verfügung habt: Töpfe, Trommeln, Rasseln, Tröten ...

Samstag, 6.Mai, 18:30 Uhr

Hammarskjöldplatz, 14055 Berlin (Masurenallee)
S-Bahnhof Messe Nord, U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz

Gruppen der Berliner Friedenskoordination


Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde,

am 9. Mai findet die Hauptversammlung des größten deutschen Rüstungskonzerns RHEINMETALL im Maritimhotel im Tiergarten statt. Aktienkurse, Dividenden und Auftragsvolumen schießen durch die Decke. An den Aktien klebt Blut.

Das Bündnis "Legt den Leo an die Kette!" Berlin und die Kampagne "Aktion Aufschrei -Stoppt den Waffenhandel!" rufen zu einer Protestkundgebung auf:

Waffenexporte stoppen!
Dienstag, den 9. Mai 2017, 9:00 Uhr
Stauffenbergstr. 26, Berlin-Tiergarten

Um freundliche Beachtung des beigefügten - informativen - Flyers und zahlreiches Erscheinen wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen
Lühr Henken


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

die immer lauter werdenden Stimmen in der Politik der Bundesregierung, in Zukunft Atomwaffen in die "Verteidigung" einzubeziehen, verlangen nicht nur von der Friedensbewegung, sondern von allen Bürgern, klar dagegen Stellung zu beziehen.
Wir haben darum auf dem April-Plenum der Berliner Friedenskoordination beschlossen, die Aktion 20 Wochen gegen 20 Atombomben in Büchel (dem Ort, wo US-amerikanische Atomsprengköpfe gelagert werden) zu unterstützen und uns zu beteiligen.

Wir bitten darum alle, die interessiert sind,
am kommenden Montag, dem 24. April, um 19:00 Uhr
in den Stradtteilladen Crellestr. Ecke Helmstr.

zu einer Beratung.

TOP:

Bis dahin mit solidarischen Grüßen
Laura v. Wimmersperg


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

Auch in diesem Jahr rufen Gruppen der Berliner Friedenskoordination wieder zum Ostermarsch auf.
Gruppen, die den Aufruf unterstützen, mailen dies bitte an info@friko-berlin.de oder an Laura von Wimmersperg.

Wer Flyer zur Bewerbung verteilen will, meldet sich bitte auch per Mail (s.o.).

Flyer als PDF

Aufruf

Download als PDF

Abrüsten!

Der Wahnsinn als Methode?

Die Welt ist aus den Fugen: Das Ausmaß von Flucht und Terror war seit dem Zweiten Weltkrieg nie größer als heute. Dies ist vor allem Ergebnis der Politik von NATO-Staaten, durch Krieg Regierungen anderer Länder zu stürzen. So in Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien. Dabei diente und dient Deutschland als Drehscheibe, Satelliten-Relaisstation und KommandozentraIe.
Der „Krieg gegen den Terror“ hat den Terror in die Welt getragen. Heute stehen die einstigen Kriegsbefürworter vor den Scherben ihrer verheerenden Politik. Statt aufzuhören, sehen sie die einzige Lösung darin, die Eskalation noch weiter zu treiben!

Mehr Sicherheit durch mehr Waffen?

Für Deutschland heißt das: Die Rüstung hochfahren, Auslandseinsätze ausweiten, neue Waffen - wie Kampfdrohnen - anschaffen, hier stationierte US-Atomwaffen modernisieren, die Ausbildung von Soldaten fremder Länder intensivieren und Rüstungsexporte ankurbeln! Dabei ist Deutschland schon heute der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Und jetzt wird sogar laut darüber nachgedacht, eigene Atomwaffen anzuschaffen.
Auch die Militarisierung der deutschen Außenpolitik und die der EU soll beschleunigt werden.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Bedroht uns Russland?

Säbelrasseln und Kriegsgeschrei gegen Russland nehmen zu. Mit Truppenaufmärschen, Manövern, „Raketenabwehr“ und neuen Marschflugkörpern an der russischen Westgrenze treibt die NATO die Konfrontation mit Russland auf die Spitze. Deutschland wird zum Aufmarschgebiet für Truppen und Kriegsgerät. Begründet wird dies mit einer angeblichen russischen Bedrohung. Dabei ist Russland in der schwächeren Position. Russlands Militärausgaben betragen nur etwa ein Zehntel des NATO-Militäretats.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Wer soll das alles bezahlen?

Wir alle, wenn es nach unserer Regierung geht.
Bis 2024 wollen die NATO-Staaten ihre Militärausgaben auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts hochfahren. Für Deutschland bedeutet das eine Verdoppelung der Rüstungsausgaben auf rund 80 Milliarden Euro. Gigantische Summen, die für Bildung, Kinder, Wohnungsbau, Gesundheit und Pflege dringend gebraucht werden. Der Sozialabbau schreitet dadurch noch weiter voran.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Die Bundesregierung erhebt den Anspruch, die „globale Weltordnung mitgestalten“ und auch „Führung übernehmen“ zu wollen. Wie meint sie das? Vor allem militärisch!
Wir meinen: Unser Land sollte in der Tat Führung und Verantwortung übernehmen, aber bei der Umverteilung von Militärausgaben zugunsten von Investitionen für soziale Sicherheit! Dann wäre es ein Vorbild für die Mitgestaltung einer gerechten globalen Weltordnung!

Wir brauchen Frieden und Völkerverständigung!
Gehen Sie deshalb mit uns Ostern auf die Straße!


Alljährliche "Sicherheitskonferenz" in München

(17. -18. Februar 2017)

Sie reden nicht über Sicherheit, sondern über Aufrüstung und Krieg!

Tausende von Kriegsgegnern und Kriegsgegnerinnen werden am 18. Februar in München wieder gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz (SIKO) demonstrieren.

Auf der SIKO versammeln sich die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Machteliten vor allem aus den NATO-Staaten, die Hauptverantwortlichen der völkerrechtswidrigen Aggressionskriege, die Hauptverursacher von weltweiter Ungerechtigkeit, von Hunger, Armut und Umweltzerstörung.

Auf der SIKO geht es – entgegen ihrer Selbstdarstellung – weder um die friedliche Lösung von Konflikten noch um Sicherheit für die Menschen auf dem Globus, sondern um die Aufrechterhaltung ihrer weltweiten Vorherrschaft und um die Profitinteressen multinationaler Konzerne, notfalls auch mit militärischer Gewalt. Vor allem aber ist die SIKO ein Propaganda-Forum zur Rechtfertigung der NATO, ihrer Milliarden-Rüstungsausgaben und ihrer mit Lügen begründeten völkerrechtswidrigen Kriegseinsätze.

Die Verantwortlichen der SIKO nehmen Kriege nicht nur in Kauf, sondern wollen die Kriege, die bereits im Gange sind intensivieren und zetteln neue an. Der Organisator der SIKO, Wolfgang Ischinger, erklärte v or Kurzem, er wünsche sich, dass "kein verantwortlicher deutscher Politiker" mehr sage, es gäbe keine militärischen Lösungen.
Für ihn laute deshalb die Parole: "Nie wieder 'kein Krieg'."

Dagegen setzen wir ein entschiedenes NEIN!

Was aber ist Sicherheit?

Sicherheit gründet auf Vertrauen.
Das setzt voraus, dass Länder frei von Bedrohung leben und die durch Krieg, Armut und Umweltzerstörung entstandenen Fluchtursachen beseitigt werden.

Nicht der militärisch erzwungene Zugang zu Rohstoffen sichert unsere Wirtschaft, sondern fairer Handel und Kooperation.

Nicht immer mehr Waffen, nicht immer mehr Soldaten schaffen Sicherheit, sondern Abrüstung und Verhandlungen.

Sicherheit ist, wenn alle Völker ohne Kriegsbedrohung und Krieg leben. Sicherheit wird geschaffen, wenn Geld nicht mehr für Rüstung ausgegeben wird, sondern für Schulen, Arbeitsplätze, Wohnungen, Gesundheitsversorgung, Renten, Bildung und Kultur.

Es gibt keine militärische Sicherheit.
Wir brauchen soziale Sicherheit!
Die Welt braucht Frieden und Völkerverständigung!


Gedenken an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht im Tiergarten

Jedes Jahr ruft die Berliner Friedenskoordination am 15. Januar zu einer Demonstration zu den Gedenkstätten von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in Westteil Berlins - im Berliner Tiergarten an den Orten ihrer Ermordung - auf.
In diesem Jahr hielt Laura von Wimmersperg, Moderatorin der Friko, diese Rede...


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

auf dem Plenum der Berliner Friedenskoordination vom 8. Januar haben wir uns in der Diskussion zu dem sehr informativen Vortrag von Lühr Henken über das Weißbuch der Bundeswehr darauf verständigt, Material für unsere Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln.

Wir treffen uns dazu vor der Ostermarsch-AG bei mir zu Hause
am Montag, dem 16. Januar 2017, um 17:00 Uhr
Hauptstr. 37 (Schöneberg)
(M48 u.. 85, A104 u. 187, S1 Schöneberg, , U7 Eisenacher Str.).
Tel.: 782 33 82
Ich freue mich auf eine ergebnisorientierte Arbeit mit Euch.

Mit solidarischen Grüßen
Laura v. Wimmersperg


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

noch rechtzeitig vor dem Präsidentenwechsel in den USA verlegt die US-Army am 6. Januar d. J. eine komplette Panzerbrigade mit 4000 Soldatinnen und Soldaten, mehr als 2000 Panzern, Haubitzen, Jeeps und LKw's über Bremerhaven zu NATO-Manövern, die 9 Monate lang in Polen an der russischen Grenze stattfinden sollen.

Das bedeutet Verstärkung der Kriegsgefahr durch die NATO.

Unten findet Ihr dazu vom Bremer Friedensforum einen Appell mit dem Motto
Nein zum Säbelrasseln - Truppenverlegung stoppen!

Wir rufen Euch auf, diese Aktion zu unterstützen

Mit solidarischen Grüßen
Laura v. Wimmersperg

Mahnwache am 07.01.2017, Pariser Platz

Rede von Lühr Henken (PDF)

Bremerhavener Appell

Nein zum Säbelrasseln – Truppenverlegung stoppen!

Die US-Army verlegt ab 6. Januar 2017 eine komplette Panzerbrigade mit 4000 Soldatinnen und Soldaten und mehr als 2000 Panzern, Haubitzen, Jeeps und LKW über Bremerhaven zu NATO-Manövern, die neun Monate lang in Osteuropa stattfinden sollen. Unser Hafen wird seit Jahrzehnten für den Umschlag von Kriegsgerät aller Art missbraucht. Die jetzigen Transporte sind die umfangreichsten seit dem Ende des Kalten Krieges. Von Bremerhaven geht es mit Zügen, Fahrzeugkolonnen und weiteren Schiffen Richtung Osten. Auch deutsches Militär wird zu den Manövern verlegt. Deutschland wird somit zum Aufmarschgebiet.

Wir lehnen diesen militaristischen Aufmarsch gegen Russland entschieden ab. Die Konsequenzen dieser Manöver sind kaum absehbar. Die weltpolitische Lage ist angespannt. Das Säbelrasseln der NATO vor der russischen Haustür erhöht die Kriegsgefahr. Das Verlegen der Panzerbrigade ist nicht nur Drohgebärde, sondern konkrete Kriegsvorbereitung. Der stellvertretende Logistikchef des US-Kommandos EUCOM in Stuttgart sagte, es gehe auch darum, nachzuweisen, ob die Kampfkraft zur rechten Zeit an den rechten Platz nach Europa gebracht werden könne.

Wir brauchen eine neue Entspannungspolitik statt weiterer Provokationen. Wir wollen Frieden in Europa und der Welt sowie die Ächtung aller Kriege. Das bereits begonnene neue Wettrüsten wird das Geld verschlingen, das die Menschheit braucht, um Hunger, Not und Klimakatastrophen wirksam zu bekämpfen.

Wir wollen die Militärtransporte über Bremerhaven stoppen und rufen dazu auf, in weiteren Städten und Gemeinden kreativen und entschlossenen Protest zu entwickeln. Wir rufen die Bürgermeisterinnen, Bürgermeister und Kommunalparlamente auf, sich mit allen Mitteln den Militärtransporten durch ihre Städte und über ihre Häfen entgegenzustellen.

Wir rufen auf, mit uns zu demonstrieren.

Dazu treffen wir uns

am 7. Januar 2017
um 12 Uhr
an der Großen Kirche in Bremerhaven (Bürgermeister-Smidt-Str. 45)

Diesen Appell unterstützen bisher:
Bremerhavener Initiative Mut zum Frieden; Bremer Friedensforum; Deutsche Friedensgesellschaft (DFG/VK-Bremen); alevitischer Kulturverein; DKP Bremen-Nord; DIE LINKE. Landesverband Bremen; DIE LINKE. KV Wesermarsch / Ortsverband Nordenham; DIE LINKE Südkreis Cuxhaven; kurdischdeutscher Freundschaftsverein; Initiative Nordbremer Bürger gegen den Krieg; Pusdorfer Friedensgruppe; Verein für gleiche Rechte; SAV Bremen, SAV Bremerhaven; Landesverband linksjugend ['solid] Bremen; DIE LINKE Bremerhaven, linksjugend ['solid] BHV/Cux


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

wir bitten alle, denen es wichtig ist, den Ostermarsch-Aufruf 2017 mit zu gestalten, um frühzeitige Mitarbeit.

Die erste Sitzung der Ostermarsch-AG findet
am Montag, dem 9. Januar 2017
um 19 Uhr
in den Räumen des Stadtteilvereins Schöneberg, Crelle Ecke Helmstr.

statt.

Die kriegsträchtigen nicht gelösten Probleme des vergangenen Jahres, sowie friedenspolitische Aufgaben, zu denen in diesem Jahr auch die Bundestagswahl zählt, sind Herausforderungen für uns und die Vorbereitung des Ostermarsches 2017.

Tragen wir dazu bei, dass die in jedem Jahr aufs neue an uns gestellte stereotype Frage:
"Ist der Ostermarsch nicht überholt?"
sich als dümmliche und ignorante Überheblichkeit der Fragenden entlarvt.

Mit solidarischen Grüßen
Laura v. Wimmersperg


Zum Abschied von Eckart Spoo


Eckart, lieber Freund, Gefährte auf unserem gemeinsamen Weg für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt. Nun bist Du für immer gegangen, und dabei brauchen wir Dich so sehr, Dich Unbeugsamen, Unbequemen, Dich Scharfsichtigen und Vorausschauenden, Dich Furchtlosen, wenn es darum ging auszusprechen, was gesagt werden muss.
Du wirst nun nicht mehr am Leittransparent unserer Demonstrationen gehen, nicht mehr von Lastwagen und Podien zu uns sprechen, und wir können nicht mehr Deinen Rat einholen, der uns wichtig war. Mit Deinen Erfahrungen, gewonnen in vielfältigen politischen Kämpfen für eine bessere Gesellschaft, die Du in unsere Arbeit eingebracht hast, hast Du uns klüger und mutiger gemacht. Wir danken Dir.

Laura


Erklärung zum Tatvorwurf Aktion im Bundestag

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

ich erlaube mir, Euch hier meine Erklärung vor dem Gericht vom letzten Freitag (04.11.2016) zur Kenntnis zu geben.

Die Verhandlung ist noch nicht abgeschlossen. Die nächste Sitzung, die auch noch nicht die letzte sein soll, ist am
Freitag, dem 18.11.2016, um 9:00 Uhr,
wieder in Raum 3007.

Herzliche Grüße
Eure Laura


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

mit unserer Demonstration "Die Waffen nieder - Kooperation statt NATO-Konfrontion - Rüstungsabbau statt Sozialabbau" müssen wir zeigen, dass sich neue Mehrheiten gegen die Kriegspolitik unserer Regierung bilden. Diese neue Entwicklung muß sich in der Beteiligung an der Demonstration ausdrücken. Es sind viele, die so denken wie wir, aber diese vielen sehen nicht, wie wichtig es ist, den Protest auf die Straße zu tragen. Helft, dass uns das gelingt!

Wir bitten Euch, die Werbung für diese Demonstration zu Eurer Sache zu machen. Dazu gehört, das Material (Flugblätter Plakate, Aufkleber (Spuckis) und Button) unter die Leute zu bringen. Es gibt eine Liste, aus der Ihr erseht, wo verteilt werden kann und sollte, wo Ihr Euch anschließen könnt, wenn Ihr nicht allein verteilen möchtet.
Diese Liste ist dringend zu erweitern. Sollten Euch Veranstaltungen auffallen, die ebenfalls geeignet sind für Verteilaktionen, teilt sie uns mit. Wir erweitern diese Liste und stellen sie auf unsere Homepage.

Weiter bitten wir Euch, Gruppen, Organisationen oder Einzelpersonen, mit Euren Seiten im Internet die Werbung zu betreiben, überhaupt alle Möglichkleiten des Internets zu nutzen. Stellt unser Label (auf der homepage www.friedensdemo.org) auf Eure Seiten.

Die Materialien könnt Ihr im Aktionsbüro gegen Spende abholen (Mo. u. Fr. 11-14 Uhr, Mittwoch 16 - 19 Uhr) DGB-Haus, Keithstr. 1-3, Raum 515. Tel.: 208 398 32.
Eine Tüte mit 50 Button kostet € 25,00, verkauft Ihr sie das Stück für 1 Euro, habt Ihr für Eure Gruppenkasse den Überschuss.

Seid solidarisch uind herzlich gegrüßt
Laura v. Wimmersperg

Weitere Informationen und Materialien:
Flyer zum Ausdrucken und Verteilen
friedensdemo.org

 

Bitte helft mit bei der Werbung für die Demo am 8.10. - hier findet ihr eine Terminliste mit Veranstaltungen und anderen Gelegenheiten zum Verteilen von Flyer.

Der nachfolgende Aufruf kann unter diesem Link abgerufen und ausgedruckt werden:
www.kasseler-friedensforum.de/pdf/Aufruf8102016.pdf

Bundesweite Demonstration in Berlin am 8. Oktober 2016,
Alexanderplatz/Otto - Braun Str.
Auftaktkundgebung um 12:00 Uhr, Demonstration um 13:00 Uhr

Die Waffen nieder!!! Kooperation statt NATO-Konfrontation, Abrüstung statt Sozialabbau

Die aktuellen Kriege und die militärische Konfrontation gegen Russland treiben uns auf die Straße.

Deutschland befindet sich im Krieg fast überall auf der Welt. Die Bundesregierung betreibt eine Politik der drastischen Aufrüstung. Deutsche Konzerne exportieren Waffen in alle Welt. Das Geschäft mit dem Tod blüht.

Dieser Politik leisten wir Widerstand. Die Menschen in unserem Land wollen keine Kriege und Aufrüstung – sie wollen Frieden. Die Politik muss dem Rechnung tragen. Wir akzeptieren nicht, dass Krieg immer alltäglicher wird und Deutschland einen wachsenden Beitrag dazu leistet: in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Jemen, Mali. Der Krieg in der Ukraine ist nicht gestoppt. Immer geht es letztlich um Macht, Märkte und Rohstoffe. Stets sind die USA, NATO-Mitgliedstaaten und deren Verbündete beteiligt, fast immer auch direkt oder indirekt die Bundesrepublik.

Krieg ist Terror. Er bringt millionenfachen Tod, Verwüstung und Chaos. Millionen von Menschen müssen fliehen. Geflüchtete brauchen unsere Unterstützung und Schutz vor rassistischen und nationalistischen Übergriffen. Wir verteidigen das Menschenrecht auf Asyl. Damit Menschen nicht fliehen müssen, fordern wir von der Bundesregierung, jegliche militärische Einmischung in Krisengebiete einzustellen.

Die Bundesregierung muss an politischen Lösungen mitwirken, zivile Konfliktbearbeitung fördern und wirtschaftliche Hilfe für den Wiederaufbau der zerstörten Länder leisten.

Die Menschen brauchen weltweit Gerechtigkeit. Deshalb lehnen wir neoliberale Freihandelszonen wie TTIP, CETA, ökologischen Raubbau und die Vernichtung von Lebensgrundlagen ab.

Deutsche Waffenlieferungen heizen die Konflikte an. Weltweit werden täglich 4,66 Milliarden Dollar für Rüstung verpulvert. Die Bundesregierung strebt an, in den kommenden acht Jahren ihre jährlichen Rüstungsausgaben von 35 auf 60 Milliarden Euro zu erhöhen. Statt die Bundeswehr für weltweite Einsätze aufzurüsten, fordern wir, unsere Steuergelder für soziale Aufgaben einzusetzen.

Das Verhältnis von Deutschland und Russland war seit 1990 noch nie so schlecht wie heute. Die NATO hat ihr altes Feindbild wiederbelebt, schiebt ihren politischen Einfluss und ihren Militärapparat durch Stationierung schneller Eingreiftruppen, Militärmanöver, dem sogenannten Raketenabwehrschirm - begleitet von verbaler Aufrüstung - an die Grenzen Russlands vor. Das ist ein Bruch der Zusagen zur deutschen Einigung. Russland antwortet mit politischen und militärischen Maßnahmen. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden. Nicht zuletzt steigert die Modernisierung genannte Aufrüstung der US-Atomwaffen die Gefahr einer militärischen Konfrontation bis hin zu einem Atomkrieg. Sicherheit in Europa gibt es nur MIT und nicht GEGEN Russland.

Wir verlangen von der Bundesregierung:

Wir sagen Nein zu Atomwaffen, Krieg und Militärinterventionen. Wir fordern ein Ende der Militarisierung der EU. Wir wollen Dialog, weltweite Abrüstung, friedliche zivile Konfliktlösungen und ein auf Ausgleich basierendes System gemeinsamer Sicherheit.
Für diese Friedenspolitik setzen wir uns ein.

Wir rufen auf zur bundesweiten Demonstration am 8.10.2016 in Berlin.

Die Organisatoren: Bundesausschuss Friedensratschlag, Kooperation für den Frieden und Berliner

Friedenskoordination Der Aufruf kann hierausgedruckt und unterzeichnet werden.

Antikriegstag - Weltfriedenstag
am 1. September 2016

Menschenkette mit Antikriegstransparenten zwischen Bundestag und der Botschaft der Russischen Förderation

NEIN ZUM KRIEG!

Koopertion statt NATO-Konfrontation

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Aktion beigetragen haben.


https://youtu.be/lo0oshROStg

Aufruf anlässlich des 75. Jahrestages des Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion

Text als PDF

Für Verständigung und gemeinsame Sicherheit mit Russland

Wir vergessen nicht: Am 22. Juni 1941 begann das faschistische Deutschland gegen die Sowjetunion einen Raub- und Vernichtungskrieg von unvorstellbarer Grausamkeit. 27 Millionen Sowjetbürger fielen dieser Aggression zum Opfer: 9 Millionen sowjetische Soldaten wurden getötet, Frauen, Männer, Kinder und alte Menschen auf brutale Weise ermordet, sind verhungert und erfroren, das Land wurde verwüstet und ausgeplündert. Bei der Befreiung Europas vom Faschismus trugen die Völker der Sowjetunion die Hauptlast.

Wir sind empört: Heute, 75 Jahre danach, wird Russland wieder als Feind dämonisiert. Trotz anderslautender Zusicherung ist die NATO – und mit ihr die Bundeswehr – bis zur russischen Westgrenze vorgedrungen. Entgegen der gegenüber Russland eingegangenen Verpflichtung sollen dort nun auch Truppen und schweres Kriegsgerät stationiert werden. Damit wachsen die Spannungen und die Gefahr unkontrollierbarer Eskalation.

Wir fordern in Übereinstimmung mit der Mehrheit unserer Bevölkerung: Statt auf Drängen Washingtons noch stärker auf Konfrontation gegen Russland zu setzen, muss sich die Bundesregierung glaubhaft für Frieden und Sicherheit zwischen unseren Völkern einsetzen.

Keine Beteiligung an NATO-Manövern und Truppenstationierungen an den Grenzen Russlands!

Beendigung der Sanktionen gegen Russland! Verbale und militärische Abrüstung!

Unterzeichner*innen dieses Aufrufs sind:

Rita Abert; AG Frieden/GEW Berlin; Rose und Dr. Klaus Ahlheim; Dr. Jörg Albrecht; Dietrich Antelmann; Brigitte Apel; Monika und Reinhard Auener; Christiane Baerenz; Gertrud Baier; Heinz Wilhelm Balzer; Adelheid Barnickel; Peter Bäß; Erika Baum; Berliner VVN-BdA e.V.; Barbara und Martin Birkle; Carola und Peter Bödeker; Charlotte Böhm; Gudrun und Werner Böhme; Brandenburgische Freundschaftsgesellschaft e.V.; Reiner Braun; Urte von Bremen; Ursula Brümann; Michael Brüser; Rolf Bullerjahn; Siegfried Burmester; BüSGM e.V.; Regina und Jens Carlberg; Rüdiger Conze; Coop Anti-Kriegs Café Berlin; Antje und Abdallah Dabour; Sevim Dagdelen; Elias Davidsson; Dr. Diether Dehm; Deutscher Friedensrat e.V.; Eckhard Dietz; Brigitte und Joachim Dillinger; DKP Berlin; DKP Friedrichshain- Kreuzberg; DKP Tempelhof-Schöneberg; DKP Treptow-Köpenick; Susanne Dobrovoda; Hartmut Drewes; Hans Dunkhase; Elke und Helmut Dunkhase; Dr. Marianne und Erik Dunsing; Heinz Eckel; Elke und Rainer Edelmann; Klaus-Dieter Ernst; Annemarie Fliegner; Freidenker Berlin; Alfred Fritz; Barbara Fuchs; GBM; Hertha Gedamie; Wolfgang Gehrcke; Hans Gellhardt; Gudrun Genschow; Klaus Geppelt; Dr. Peter Gerlinghoff; Sigrun Görtemaker; Andrea und Leonhard von Gosen; Wolfgang Gothow; Rudolf Graichen; Joachim Großkreutz; Victor Grossmann; Cornelia und Werner Grünwald; Dorothea Hahn; Dr. Rainer Hammerschmidt; Heike Hänsel; Erika Harke; Dr. Gert Hautsch; Dr. Gabriele Heine; Petra und Klaus Heine; Gudrun Heister; Dr. Wieland Hempel; Hendrik-Kraemer-Haus; Lühr Henken; Anette Henßler; Dr. Anita Hermann; Ines Hetzel; Inge Höger; Helga und Hartwig Hohnsbein; Helga Hollmann; Ute und Ernst Hornig; Helga Hörning; Andrej Hunko; Christa und Jürgen Huß; Klaus Ihlau; Internationale Liga für Menschenrechte e.V.; ISOR e.V.; Gabriele Jäger; Sabine Jewasinski; Gitta und Peter John; Regine Kaatz; Claudia Karas; Johannes Karwath-Werner; Sima Kassaie; Jutta Kausch-Henken; Ana von Keitz; Jürgen Kelle; Cilly Keller; Dieter Kempe; Patrick Köbele; Ilse Kolbe; Ingrid Koschmieder; Dr. Erika Kosse; KPF der Partei DIE LINKE; Dr. Peter Krause; Sigrid Krings-Holbach; Astrid Kroß; Monika Krotter- Hartmann; Elfriede Krutsch; Edith und Dr. Walter Krutzsch; Karl-Heinz Kube; Doris Kyanowski-Brandt; Michael Lang; Prof. Dr. Gudrun Langendorf; Resi und Bernd Lanius; Ursula Laudemann; Horst Lehmann; Ina Lenzner; Hedda Leonhardt; Eberhard Lindgens; Gisela Lingenberg; Hanne Lisa List-Weidler; André Lohmar; Piotr Luczak; Albrecht Ludloff; Iris und Ullrich Lusch; Barbara und Ahmad Majd Amin; Walter Marsch; Margit Mauersberger; Jutta und Klaus Mehlan; Dr. sc. Charles Melis; Monika Merk; Gerda und Herbert Mies; Regina Marianne Minna; Susanne Misere; Monika und Dr. Detlef Mittag; Dr. Wolfgang Mix; Peter Möhring; Dagmar Müller; Monika Nehr; Inge und Harald Nestler; Dr. Alexander S. Neu; Bernd Nitsche; Willi van Ooyen; Dr. Inge u. Dr. Michael Pardon; Doris und George Pumphrey; Wilfried Pürsten; Bodo und Lissy Quart; Brigitte Queck; Eberhard Radczuweit; Elsa Rassbach; Günter Rath; Marlies und Dr. Andrej Reder; Eberhard Rehling; Christiane und Hans Rentmeister; Margit Ribbschläger; Wera Richter; Dr. Thomas Ripper; Dress. M.u.J. Rippschlaeger; Dr. Hauke Ritz; Anneliese Röhle; Christiane und Reinhard Röhring; Barbara und Dr. Peter Römer; Herbert Rubisch; Udo Rzadkowski; Dr. Sabine Schiffer; Prof. Dr. Gregor Schirmer; Andreas Schlüter; Thomas Schmidt; Hans Schoenefeldt; Uli Scholz; Jochen Scholz; Leonore und Wolfgang Schröder; Renate und Peter Schrott; Eberhard Schultz; Rainer Schultz; Florian Schultz; Conny und Lisa Schulz; Wilhelm Schulze-Barantin; Frank Schumann; Margot Schur-Dunkhase; Heinz-Peter Seidel; Dr. Joachim Seider; Bernd Selle; Ingeborg und Jörg Simon; Simon Dach Theater Wittig&Steinhäuser GbR; Ekkehard Skoring; Lydia und Eckart Spoo; Thomas Immanuel Steinberg; Jörg Stoll; Angela Stölting; Gabriele Studinger; Azize Tank; Ilse Teichmann; Wolfgang Thaens; Ulrich Trautmann; Dr. Eckhard Trümpler; Edith Udhardt; Ingeborg Uesseler-Gotzow; Karin Ullrich; Theiß Urbahn; Weber-Herzog-Musiktheater; Bernhard Werner; Jürgen Wetzel; Hannelore Will; Grietje Willms; Laura von Wimmersperg; Waltraud Winkler-Seidel; Gudrun Wischeidt; Ramona und Jürgen Wöhlecke; Giuseppe Zambon; Elke Zwinge-Makamizile.

V.i.S.d.P.: Laura von Wimmersperg, Hauptstraße 37, 10827 Berlin


Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
liebe Freundinnen und Freunde,

die von der Bundesregierung mehr und mehr unterstützten militärischen Aktivitäten und Pläne der NATO geben nicht nur uns, sondern auch vielen Menschen in unserer Gesellschaft berechtigten Anlass zu wachsender Sorge.

Zeit zu handeln!

Vertreterinnen und Vertreter der Friedensbewegung unterschiedlicher Netzwerke und Zusammenschlüsse waren sich auf mehreren Treffen (zu denen wir ja auch eingeladen hatten) einig, dass es dringend erforderlich sei, gemeinsam unseren Protest gegen diese immer bedrohlicher werdende Politik zu artikulieren, z. B. mit einer bundesweiten Demonstration in Berlin. Gleichzeitig stellten einige Beteiligte sich die Frage, ob die oben beschriebene Sorge, Anlass genug sein kann, um Menschen in beachtlicher Zahl bundesweit nach Berlin auf die Straße zu bringen. Wegen der vielen bereits jetzt schon bekannten Termine im Herbst, wurde der 8. Oktober als Aktionstag festgelegt.

Damit stände die Demonstration am Beginn des Wahljahres zum neuen Bundestag und könnte der Auftakt sein für ein Jahr verstärkten Kampfes gegen Rüstung und Krieg.

Um diese Überlegungen mit Euch zu diskutieren, bitten wir Euch alle, die Ihr ebenfalls meint, wir müssen etwas tun, um eine gemeinsame Beratung

am Montag, dem 20. Juni, um 19 Uhr
im Stadtteilladen in der Crellestr. 38, Ecke Helmstr.

(U7 Kleistpark, M 48 u. 85, A104 u.187, S1 Julius-Leber-Brücke)

Mit solidarischen Grüßen
Laura v. Wimmersperg


Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

auf Initiative der Berliner Friedenskoordination soll anlässlich des 22. Juni, des 75. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion durch das faschistische Deutschland, in der Zeitung „Tagesspiegel“ unten stehendes Inserat veröffentlicht werden. Das Inserat ist trotz großzügigen Entgegenkommens des „Tagesspiegel“ sehr teuer. Darum bitten wir diejenigen von euch, die mit dem Text einverstanden sind und mit ihrem Namen zeichnen möchten, mit einer Spende von 20.- € (vielleicht auch mehr?) diese Aktion zu realisieren Vielleicht gibt es in eurem Bekanntenkreis weitere Interessierte? Wer mitmachen will, muss folgendes tun:

Wir danken euch im Voraus für die Unterstützung dieses Projekts. Hier der Anzeigentext:

Für Verständigung und gemeinsame Sicherheit mit Russland

Wir vergessen nicht: Am 22. Juni 1941 begann das faschistische Deutschland gegen die Sowjetunion einen Vernichtungskrieg von unvorstellbarer Grausamkeit. 27 Millionen Sowjetbürger fielen dieser Aggression zum Opfer: 9 Millionen sowjetische Soldaten wurden getötet, Frauen, Männer, Kinder und alte Menschen auf brutale Weise ermordet, sind verhungert und erfroren, das Land wurde verwüstet und ausgeplündert. Bei der Befreiung Europas vom Faschismus trugen die Völker der Sowjetunion die Hauptlast.

Wir sind empört: Heute, 75 Jahre danach, wird Russland wieder als Feind dämonisiert. Trotz anderslautender Zusicherung ist die NATO – und mit ihr die Bundeswehr – bis zur russischen Westgrenze vorgedrungen. Entgegen der gegenüber Russland eingegangenen Verpflichtung sollen dort nun auch Truppen und schweres Kriegsgerät stationiert werden. Damit wachsen die Spannungen und die Gefahr unkontrollierbarer Eskalation.

Wir fordern in Übereinstimmung mit der Mehrheit unserer Bevölkerung: Statt auf Drängen Washingtons noch stärker auf Konfrontation gegen Russland zu setzen, muss sich die Bundesregierung glaubhaft für Frieden und Sicherheit zwischen unseren Völkern einsetzen.

Keine Beteiligung an NATO-Manövern und Truppenstationierungen an den Grenzen Russlands! Verbale und militärische Abrüstung! Beendigung der Sanktionen gegen Russland!


ILA 2016 – Kein Militär auf der ILA!

Die ILA - Berlin Air Show (Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin) öffnet vom 1. bis 4. Juni 2016 auf dem Südteil des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) wieder ihre Tore, davon am 3. und 4. Juni für Jedermann. Die ILA ist eine der größten Verkaufsmessen für zivile und militärische Fluggeräte der Welt. Die Bundeswehr ist der größte Einzelaussteller im militärischen Bereich und wirbt unter Kindern und Jugendlichen um Nachwuchs. Schwerpunkt der Bundeswehr sind Auslandseinsätze...
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Liebe Friedensfreundinnen, liebe Friedensfreunde,

die AG ILA der Berliner Friedenskoordination bereitet Aktionen gegen den militärischen Teil der ILA 2016 (1. bis 4. Juni) vor. Den vollständigen Aktionsaufruf gibt es hier zum Herunterladen.

Wir wollen wieder mit einem breiten Bündnis unsere Position gegen die größte Militärschau Europas für Luft- und Raumfahrttechnik direkt vor den Toren von Berlin zum Ausdruck bringen.

Liebe Grüße
Lühr Henken

Redebeiträge 1. Juni, Brandenburger Tor

Barbara Majd Amin
Lühr Henken


Aufruf

Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel,

Sie sagen, Sie handeln im Namen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, wenn Sie die Bundeswehr nach Syrien schicken. Wir sagen: Sie handeln nicht in unserem Namen!

Aus falsch verstandener Solidarität wird Deutschland zur Kriegspartei in einem Krieg, der auch überregional umfassende Vernichtung mit sich bringen kann. Der Einsatz der Bundeswehr in Syrien ist politisch falsch, moralisch unverantwortlich, verfassungs- und zudem völkerrechtswidrig.

Das Erstarken des IS ist auch die Folge des US-Krieges im Irak, des NATO-Krieges in Libyen und der Waffenlieferungen in die Region, z.B. von deutschen Waffen nach Saudi-Arabien. Der Zustrom von Geld, Waffen und neuen KämpferInnen für den IS muss dauerhaft unterbunden werden. Die Menschen in der Region brauchen eine lebenswerte Alternative, damit sie dem bewaffneten Kampf des IS ihre Unterstützung entziehen. Ein Ende des Krieges in Syrien ist nur mit Verhandlungen und Kooperation möglich.

Wir sagen Nein zur Beteiligung der Bundeswehr in Syrien!
Wir sagen Ja zu zukunftsweisenden zivilen Lösungen.
Sie, Frau Bundeskanzlerin, handeln nicht in unserem Namen!

Unterstützt von:

und den folgenden Personen:

Hugo Braun (Düsseldorf), Reiner Braun (Berlin), Erhard Crome (Berlin), Diether Dehm (Berlin), Wolfgang Gehrcke (Berlin), Susanne Grabenhorst (Mönchen Gladbach), Claudia Haydt (Tübingen), Philipp Ingenleuf (Bonn), Otto Jäckel (Wiesbaden), Kristine Karch (Düsseldorf), Sabine Kebir (Berlin), Bruno Kramm (Berlin), Karin Kulow (Berlin), Volker Külow (Leipzig), Pascal Luig (Berlin), Albrecht Müller (Bad Bergzabern), Michael Müller (Berlin), Bernhard Nolz (Siegen), Christof Ostheimer (Neumünster), Wolfgang Popp (Siegen), Andrej Reder (Berlin), Christiane Reymann (Berlin), Anne Rieger (Graz), Werner Ruf (Kassel), Torsten Schleip (Markkleeberg), Horst Schmitthenner (Frankfurt a.M.), Ursula Schumm-Garling (Berlin), Horst Trapp (Frankfurt a.M.), Bernhard Trautvetter (Essen), Roland Vogt (Bad Dürkheim), Laura von Wimmersperg (Berlin), Lucas Wirl (Berlin)

Unterschreiben Sie den Aufruf auf: www.syrien-aufruf.de oder laden Sie hier den Aufruf mit der Unterschriftenliste herunter.

Unterschriften bitte einsenden an:
NaturwissenschaftlerInnen- Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWiss)
Marienstr. 19/20, 10117 Berlin


Mahnwache zur Eröffnung des Bundesparteitags der SPD
am Internationalen Tag der Menschenrechte
Donnerstag, den 10.12.2015

9:00 Uhr - 11:30 Uhr

Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr!

Ab 9:00 Uhr werden wir den Offenen Brief an Sigmar Gabriel und die Delegierten des Bundesparteitags der SPD verteilen und Unterschriften für den Appell "Keine Kampfdrohnen" sammeln.
Um 10:00 Uhr wird es eine Info-Kundgebung geben.
Kommt bitte zahlreich!

Ort:
CityCube, Messe Berlin
14055 Berlin
Eingang über Messe Süd / Jafféstraße

(http://www.messe-berlin.de/Veranstalter/Veranstaltungskalender/Event_10944.html)

Lageskizze

Die Bundesregierung will die Bundeswehr in Syrien einsetzen.
Dieser Einsatz wäre völkerrechtswidrig.
Er würde den Konflikt weiter anheizen und die internationalen Spannungen verschärfen.
Deutschland würde Kriegspartei.

Wir sagen:

NEIN zu deutschem Militär in Syrien! JA zur politischen Lösung!

Wir fordern von der Bundesregierung:

Kommt massenhaft zur Kundgebung
Donnerstag, 3. Dezember, 17.30 Uhr
Brandenburger Tor / Pariser Platz

ViSdP: Laura von Wimmersperg „Aktionsbündnis: Kein Bundeswehreinsatz in Syrien“


Gruppen der Berliner Friedenskoordination
erklären zu den Terroranschlägen in Paris:

Wir trauern um die Opfer der Terroranschläge in Paris.
Wir trauern um Hunderttausende Opfer des Terrors, mit dem die "westliche Wertegemeinschaft" seit Jahren andere Länder überzieht: mit ihren Bomben, Drohnen, und Sanktionen, so wie der Unterstützung und Waffenlieferungen für regionale Terrororganisationen.

Selektive Trauer und Mitgefühl, die in Medien mit beschämender Heuchelei wie ein "Event" in Szene gesetzt werden, sind uns fremd. Unsere Trauer und unser Mitgefühl mit den Opfern von Terroranschlägen ist ungeteilt. Sie gilt jenen in Paris ebenso wie den Opfern der Anschläge in Beirut oder auf das russische Flugzeug über dem Sinai und den vielen anderen davor, die der "westlichen Wertegemeinschaft" – wenn überhaupt – nur selten eine Randnotiz wert sind.

Die Toten des 11. September 2001 dienten den USA/NATO als Vorwand für den schon vorher geplanten umfassenden Krieg gegen Länder des Mittleren und Nahen Ostens, angefangen mit Afghanistan. Sie dienten der US-Regierung zur Durchsetzung massiver Einschränkung demokratischer Rechte.

Es deutet sich an, dass auch die Toten von Paris und die Verunsicherung in der Bevölkerung für den forcierten Abbau demokratischer Rechte und die weitere Militärisierung der Gesellschaft instrumentalisiert werden sollen. Sie dienen bereits der verbalen Aufrüstung in den NATO-Ländern. Vom "Angriff auf das Hoheitsgebiet eines EU-Staates", gar vom "totalen Krieg" ist die Rede, und selbst über die Möglichkeit eines "Bündnisfalls", also der "kollektiven Verteidigung" wird spekuliert.

Schluss mit Doppelmoral, Heuchelei und Kriegsgeschrei!
Schluss mit Sanktionen, Destabilisierung und Subversionen,
Drohnenterror und Militärinvasionen!



Einladung / Info
Presseinformation

Flyer Antikriegsmarkt
Bühnenprogramm
Sambagruppe der GEW Berlin
Gina Pietsch
Weber-Herzog Musiktheater
TTS Politrock
Berliner Compagnie

Redetexte

Organisationen und Gruppen an Ständen
AG Drohnen der Friko
attac bERLIN
Berliner Bündnis 'Schule ohne Militär'
Christliche Friedenskonferenz
Coop Antikriegscafé
Deutscher Friedensrat e.V.
DGB Berlin-Brandenburg
DIE LINKE, Landesverband Berlin
DIE LINKE, Neukölln
DKP Berlin
Free Mumia Initiative
Freidenker, Landesverband Berlin
Freiheit statt Angst
Freundeskreis Ernst Thälmann Gedenkstätte
Friedensglockengesellschaft
GEW Berlin
IALANA; JuristInnen gegen ABC-Waffen
IPPNW; Ärzte gegen den Atomtod
Kommunistische Plattform i.d.Partei DIE LINKE
KPD
Legt den Leo an die Kette
Mütter gegen den Krieg
Ostdeutsches Kuratorium der Verbände
Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V.
Tatort Kurdistan
VVN-BdA Berlin

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

wir möchten anlässlich des Antikriegstages am 1. September, an dem Sonntag, der dem Antikriegstag voran geht, dem 30. August, in der Zeit von 13 bis 17 Uhr zum dritten Mal einen Antikriegsmarkt organisieren.

Krieg ist seit einiger Zeit auch für unere Region wieder vorstellbar geworden, Aufklärung im Sinne von Gegeninformation ist nötig: darüber, dass die Bundesregierung auf gigantische Aufrüstung setzt, dass die NATO den Mitgliedstaaten klare Vorgaben für die Steigerung der Rüstungshaushalte macht, Atomwaffen eingeschlossen. Dass es um Geld, um sehr viel Geld geht, das in den Staatskassen dringend gebraucht wird, und um noch weit mehr, wie wir alle wissen.

Darum schlagen wir Euch vor, dass wir alle zusammen an den Ständen, mit Ausstellungen, Aktivitäten, einem Bühnenprogramm etc., Bürgerinnen und Bürger anregen, mit uns über die vielen Probleme zu diskutieren und sich zu informieren. Um das in Gang zu bringen, wäre es gut, wenn alle an den Ständen nicht nur Informationen verteilen, sondern wenn es auch irgendetwas zu tun gäbe.

Anders als in den vorangegangenen Jahren planen wir dieses Jahr auch eine Art Café de la Paix aufzubauen, d.h. Kaffee und Kuchen anzubieten.

Gruppen, die einen Stand oder eine standunabhängige Aktivität anbieten möchten, melden sich bitte möglichst noch vor den Ferien bei Barbara Majd Amin, Tel.: 852 29 38, mail: bamamin@t-online.de
Die Kosten für die Stände sind pro Gruppe € 25.-.
Wie immer ist Jutta Kausch für das Bühnenprogramm zuständig.

Wir hoffen, dass es uns zusammen gelingt, wieder eine interessante, vielseitige Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Herzliche und solidarische Grüße
Laura v. Wimmersperg


70 Jahre Tag der Befreiung

NEIN ZU KRIEG und FASCHISMUS

für eine Politik der Verständigung und friedlichen Konfliktlösung

Dafür wollen wir am 10. Mai 2015 als Abschluss der vielfältigen
Aktivitäten um den 8. Mai herum in Berlin demonstrieren.

Sonntag, den 10. Mai 2015

Auftaktkundgebung Hackescher Markt, 12:00 Uhr
Abschluss gegen 13:30 Uhr Paul-Löbe-Allee am Reichstag

mit
Erika Baum, Peter Sodann, Rolf Becker;
Oskar Lafontaine per Video zugeschaltet;
Diether Dehm und Michael Letz - Heike Hoening-
Kinder- und Jugendensemble SADAKO - Isabel Neuenfeldt -
Peter Wittig und Vladislava Kozlovskaya - Strom und Wasser
Moderation: Christa Weber und Reiner Braun

Aufruf als PDF
Unterstützerliste
Veranstaltungskalender


TANZ AM RANDE DES ABGRUNDS
WIR SCHLAGEN KRACH!!!

Anfang Mai 1955 trat die Bundeswehr der NATO bei. Die NATO war und ist ein aggressives Militärbündnis, das die wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen der westlichen Industrienationen mit Waffengewalt durchsetzt.
Am 9. Mai 2015 nun feiert das deutsche Heer den 60. Jahrestag des Beitritts der Bundesrepublik in diesen Club der Krieger mit einem Ball im Palais am Funkturm.

Der 9. Mai gilt in vielen osteuropäischen Ländern seit 1945 als „Tag des Sieges“, weil an diesem Tag die letzte Unterschrift unter die Kapitulationsurkunde des Deutschen Reiches in Berlin Karlshorst gesetzt wurde.

Und ausgerechnet an diesem Datum will die Bundeswehr eine rauschende Nacht mit Live-Musik, 5-Gänge Gourmet-Menü und außergewöhnlichem Showprogramm feiern. Geladen sind führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik! Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen!

Wir schlagen Krach gegen diesen Kriegerball.

Und damit die geladenen Damen und Herren ihn auch hören, wenn sie in Abendgarderobe (nicht im Drillich) zum Tanz am Rande des Abgrunds schreiten, kommt zahlreich, mit allem, was ihr zur Verfügung habt: Töpfe, Trommeln, Rasseln, Tröten …

Samstag, 9. Mai 2015, 18:00 Uhr
Hammarskjöldplatz, 14055 Berlin (Masurenallee)
S-Bahnhof Messe Nord, U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz

Aufruf als PDF


Büchel 65: Atomwaffen ächten und verbieten!

Aufruf und Ablauf Weitere Informationen auf www.buechel-atomwaffenfrei.de

Aktionen des zivilen Ungehorsams vom 14. – 17. Mai - Wir von der Friko machen mit!

Büchel blockieren – Zivilen Ungehorsam leisten

Atomwaffen sind in Deutschland immer noch Realität. Deshalb werden wir mit einem Berliner Bus nach Büchel fahren um uns an dem US-amerikanischen Militärstützpunkt am Widerstand gegen die Stationierung und Lagerung von Atomwaffen zu beteiligen. Wir werden das mit friedlichen und gewaltfreien Blockaden oder durch die Unterstützung dieser Blockaden am Rand der Straße sichtbar zu machen.

Die Berliner Friedensbewegung wird vom 14. Mai 2015 bis 17. Mai 2015 mit einem Bus nach Büchel fahren und sich am Freitag, 15. Mai und Samstag 15. Mai an den Aktionen beteiligen.

Unsere Aktionen werden wir gemeinsam besprechen sie bunt, kreativ und mit viel Spaß durchführen. Natürlich wollen wir gemeinsam picknicken, ein Grill muss nicht fehlen und durch viele Transparente unser Anliegen deutlich machen.

Hintergrund:

Atomwaffen abschaffen – Büchel schließen

Am 26. März 2010 forderte der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit die Bundesregierung dazu auf, sich in der NATO und direkt bei den USA für den Abzug der letzten noch auf deutschem Boden verbliebenen Atomwaffen einzusetzen. Diese vermutlich noch 20 US-Atombomben sind im Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel gelagert und sollen im Ernstfall von deutschen Tornados im Rahmen der sogenannten „nuklearen Teilhabe“ zu ihren Zielen geflogen werden.

Jedoch haben sowohl die damalige Regierung von Union und FDP wie auch die heutige von Union und SPD versäumt, die Forderung nach dem Abzug der Bomben aus Büchel mit Nachdruck im NATO-Bündnis zu erheben. Im Gegenteil: Stillschweigend wurde nicht nur der Verbleib, sondern auch deren Austausch durch flexiblere und zielgenauere Atomwaffen gebilligt (sogenannte Modernisierung). Damit sollen sie bis 2050 einsatzbereit bleiben. Es entstehen die ersten atomaren Präzisionsbomben, die in Europa stationiert sind. Die neuen Waffen würden dadurch die Abrüstungsverhandlungen zwischen der NATO und Russland gefährden, Russland würde zurecht die Abrüstungsbereitschaft der NATO in Frage stellen und dies als Vorwand für eigene Modernisierung seines nuklearen Arsenals nutzen können.

Mit ihrer Zustimmung zu dieser “Modernisierung“ unterstützt die Bundesregierung eine neue Spirale der Aufrüstung anstatt sich für die endgültige Ächtung dieser Massenvernichtungswaffe einzusetzen. Und sie ignoriert damit den Willen der Bevölkerung, die sich mehrheitlich immer wieder gegen Atomwaffen auf deutschem Boden ausspricht. Die “Modernisierung” verschlingt Milliarden Euros, die zur Lösung dringender Menschheitsprobleme gebraucht werden.

Aufruf und Ablauf
Weitere Informationen auf www.buechel-atomwaffenfrei.de