Donnerstag, 15. Januar 2026, 18:00 Uhr
Spaziergang zu den Ermordungsstätten von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht
Olof-Palme-Platz, 10787 Berlin
(nahe dem Standort des früheren Eden-Hotels)
Flyer (PDF)
„Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ - Karl Liebknecht
„Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat“ - Rosa Luxemburg
Auch heute, 107 Jahre nach dem Tod von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, gehen wir wieder zu ihren Ermordungsstätten, um ihrer zu gedenken. Sie wurden auf Befehl der provisorischen Regierung, die nach der Novemberrevolution den Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik gestalten sollte, getötet.
Weil sie sich für gesellschaftliche Veränderungen stark machten, für eine sozialistische Gesellschaft, für Menschlichkeit und für Frieden. Sie wurden ermordet, weil sie eine Stimme hatten, die gehört wurde, weil sie den Herrschenden gefährlich wurden.
Und wir stellen fest: Auch heute steht der Hauptfeind im eigenen Land. Es ist die Regierung, die unsere Gesellschaft immer weiter militarisiert, mit massiver Aufrüstung, mit Propaganda statt sachlicher Informationspolitik, mit Wiedereinführung eines Kriegsdienstes, mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit, mit der Diskriminierung von Menschen, die für Frieden, gegen Völkermord, für Diplomatie und gegen Rüstungsexporte auf die Straße gehen. Es ist die Regierung, gegen die wir uns zur Wehr setzen müssen!
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht starben für ihre Unbeugsamkeit und Aufrichtigkeit und sind Verpflichtung für uns, nicht kriegstüchtig zu werden, sondern widerständig zu bleiben.
Wir verlangen diplomatische Anstrengungen der deutschen Regierung für einen wirklichen Friedensplan zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine und den Völkermord an den Palästinensers. Wir fordern den Stopp von Waffenlieferungen. Wir wollen Abrüstung statt Aufrüstung und keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen auf deutschem Boden. Deutschland darf nicht zur führenden Militärmacht in Europa werden. Die Regierung muss Abstand nehmen vom eingeschlagenen Kriegskurs. Zumindest die SPD sollte doch endlich aus der Geschichte lernen!