https://frikoberlin.de/wp-content/uploads/2026/01/260106-Erklaerung-zum-Jahreswechsel.pdf
Mit Lügen auf Krieg getrimmt!
Faktenfreie Russophie und Geschichtsfälschung sollen die Bevölkerung auf Krieg gegen Russland vorbereiten!
Kriegstreiber stoppen – allen voran Rutte und Merz!
Die Friedenskoordination Berlin ist entsetzt über die verbale Mobilmachung, die von Politikerinnen und Politikern betrieben und von den deutschen Medien unhinterfragt verbreitet wird.
In seiner Grundsatzrede, die NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf Einladung der Münchner Sicherheitskonferenz am 11. Dezember in Berlin hielt, äußerte er u.a. "Wir sind Russlands nächstes Ziel, wir müssen unsere Mentalität auf Kriegszeiten umstellen“. Das ist an Kriegstreiberei kaum noch zu überbieten. Während er noch am 13. Oktober auf der jüngsten Jahrestagung der Parlamentarischen Versammlung der NATO in Slowenien großspurig erklärte: „Als NATO sind wir 25x größer als die russische Wirtschaft. Unser Militär ist dem russischen Militär unendlich überlegen“, beschreibt er knapp 2 Monate später nun ein Szenario: „Russland hat den Krieg nach Europa zurückgebracht, und wir müssen auf ein Ausmaß des Krieges vorbereitet sein, wie es unsere Großeltern und Urgroßeltern erlebt haben.“ Er bezieht sich dabei auf den von unseren Großeltern und Urgroßeltern angezettelten Angriffskrieg gegen die Sowjetunion! Was für eine Perfidie!! Unterstützt werden solche auf Russophobie fußenden Behauptungen, die man in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts ebenso im Stürmer lesen konnte, mit keinerlei Fakten. Auch damals machte man die Bevölkerung auf solche Art und Weise kriegstauglich.
Der deutsche Bundeskanzler unterstützt diese Art der Propaganda, indem er schon seit geraumer Zeit immer wieder betont: „Wir sind nicht im Krieg, aber wir sind auch nicht mehr im Frieden.“ Auch er kennt in seinem Bestreben keine Grenzen, die ungebremste Hochrüstung und Militarisierung der Gesellschaft zu befeuern, und schreckt nicht einmal vor einem Putin/Hitler Vergleich zurück. Auf seiner Rede auf dem CSU-Parteitag am 15. Dezember sagte er über Putin: „Wenn die Ukraine fällt, dann hört er nicht auf“. Und es folgte die Analogie zu Hitler: „Genauso wenig wie 1938 das Sudetenland nicht gereicht hat“.
So rechtfertigt er die immensen Summen für Aufrüstung, die dringend für soziale Herausforderungen benötigt werden, sei es im Wohnungsbau, in der Bildung, im Gesundheitswesen, zum Schutz des Klimas und in all den anderen Bereichen, die in unanständiger Weise Mittelkürzungen ertragen müssen, die selbstredend vor allem die wenig verdienenden Menschen bzw. Arbeitslosen treffen.